Orgelpfeifenpatenschaften

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So funktioniert's: Die Tabelle [jpg] zeigt – ähnlich einer Klaviertastatur – die Töne und Register. Von links nach rechts werden die Töne immer höher, von oben nach unten sehen Sie, welchen Charakter der Ton hat. Jeder Ton ist mit einem farbigen Punkt versehen, der für den Preis steht.

Sie haben nun die Wahl! Die Töne, die bereits vergeben sind, finden Sie hier.

Weitere Informationen und ein Formular zum Ausdrucken finden Sie in unserem Flyer [pdf].

Der Klang der einzelnen Pfeifen

Der Orgelklang wird durch einzelne Pfeifen erzeugt. Jede Pfeife ist ein Unikat. Jede Pfeife ist ein eigenes Instrument. Liebevoll in vielen Arbeitsschritten gebaut und zum Klingen gebracht. Rund 2.380 Pfeifen werden in der erneuerten Orgel klingen.

Eine Reihe von Pfeifen gleicher Klangfarbe nennt man Register. Ein Register hat bei der Tastatur für die Hände (Manual genannt) 56 Pfeifen. Drei Manuale hat unsere Orgel. In der Tastatur für die Füße (Pedal genannt) sind es 30 Pfeifen. Die kleinste Pfeife ist etwa 0,5 Zentimeter klein. Die größte ca. 5 Meter hoch.

Die Klangfarbe wird durch die Maße der Pfeife (Mensuren) bestimmt. Die Mensuren werden genau auf den Raum berechnet. Ein besonderer Fachmann unter den Orgelbauern ist der Intonateur, der jede Pfeife auf den vorhandenen Raum feineinstellt.

Die meisten Pfeifen sind sog. Lippenpfeifen. Sie haben einen Mund (Loch) mit Oberlippe und Unterlippe. Im Prinzip funktionieren sie wie eine Blockflöte. Bei den Lippenpfeifen unterscheidet man folgende Klanggruppen:

  1. Prinzipale. Sie haben einen kräftigen Klang
  2. Flöten und gedeckte Pfeifen. Sie haben einen weichen, lieblichen Klang
  3. Streicher. Sie haben einen Klang, wie wenn man über eine Saite streicht.

Die besonderen Pfeifen sind die Zungenpfeifen. Hier wird der Ton durch eine kleine Metallzunge im Innern erzeugt. Bei den Zungen hat jedes Register seine spezielle Klangeigenschaft. Oft werden Instrumente nachgeahmt.

Die Länge (Größe) der Pfeife wird in einem alten Maß, in Fuß, angegeben. 8' (sprich "Acht Fuß") ist die normale Lage, 4' eine Oktave höher, 2' wieder eine Oktave usw. 16' ist eine Oktave tiefer als die normale Tonhöhe und entspricht der klanglichen Wirkung eines Kontra- oder E-Basses. 32' ist wiederum eine Oktave tiefer. Diese Töne erreichen die menschliche Hörgrenze nach unten.

Orgel-Klänge werden nach dem physikalischen Prinzip der Obertonreihe zusammen gemischt. Dazu zieht man mehrere Register gleichzeitig. Die Obertonreihe ist durch die Naturtöne bei Blechblasinstrumenten oder den Flageolett-Tönen bei Saiteninstrumenten allgemeiner bekannt. Sie lautet im 8'- Bereich: 8', 4', 2 2/3', 2', 1 3/5', 1 1/3', 1'

Der Glanz der höheren Obertöne wird durch Sammelregister, den sog. Mixturen, erzeugt. Dabei erklingen pro Taste mehrere hohe Pfeifen (Bezeichnung z. B. "5fach"). Sie erreichen die menschliche Hörgrenze nach oben.

Unsere Principale – das Rückgrat der Orgel

2. Principal 8'
6. Großquint 5 1/3'
7. Octav 4'
9. Quint 2 2/3'
10. Superoctav 2'
11. Mixtur 5fach 2'
12. Zimbel 3-4fach 1 1/3'
14. Principal doux 8'
17. Principal 4'
22. Scharf 2-3fach 1'
32. Principalbass 16'
34. Octavbass 8'
36. Choralbass 4'

Unsere Flöten und Gedeckte – die Lieblichen und Sanften

1. Bourdon 16'
3. Hohlflöte 8'
5. Großgedeckt 8'
8. Spitzflöt 4'
15. Bordun 8'
18. Holzflöt 4'
19. Nazard 2 2/3'
20. Waldflöt 2'
21. Terz 1 3/5'
24. Flauto amabile 8'
25. Lieblich Gedeckt 8'
28. Traversflöte 4'
29. Querflöte 2'
33. Subbass 16'

Unsere Streicher – für feine Linien

4. Viola di Gamba 8'
16. Salicional 8'
26. Aeoline 8'
27. Vox coelestis 8'
35. Violon 8'

Unsere Zungen – die Besonderen

13. Trompet 8'
23. Krummhorn 8'
30. Oboe 8'
31. Vox Humana 8'
37. Bombardon 32'
38. Posaune 16'
39. Trompete 8'